Neuigkeiten

18.03.2015

Keine Verallgemeinerung zur Lage in der Ostukraine: Nicht jeder der Russisch spricht ist ein Russlanddeutscher

Heinrich Zertik zur zur aktuellen Situation in der Ostukraine

Laut verschiedener Berichte in den Medien vom vergangenen Wochenende sollen einige Personen mit russlanddeutscher Abstammung in die Ukraine ausgereist sein, um sich den Separatisten anzuschließen und Kampfhandlungen auszuführen. Darunter  sollen sich ehemalige Angehörige der Bundeswehr befunden haben. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik:

„Die aktuelle Situation in der Ostukraine ist äußerst besorgniserregend. Aufgrund der aktuell unübersichtlichen Lage vor Ort sollten wir keine voreiligen Schlüsse ziehen und die Untersuchungsergebnisse der Behörden abwarten, wieviele deutsche Bürgerinnen und Bürger und auf welcher Seite in der Ostukraine kämpfen sowie welcher Abstammung sie sind. 

Unter der Deutschen aus Russland gibt es wie auch unter den hier geborenen Deutschen unterschiedliche Haltungen zum Konflikt in der Ukraine. Ein großer Teil der russlanddeutschen Landsleute bekennt sich eindeutig und aus vollem Herzen zu Deutschland und befürwortet die Politik der Bundesregierung. Ich warne deshalb dringend davor, zu verallgemeinern: Nicht jeder, der Russisch spricht, ist ein Russlanddeutscher.  


16.03.2015

CDU Nordrhein-Westfalen beschließt Grundsatzprogramm Armin Laschet: „Wenn wir Sachentscheidungen nicht aus Grundsätzen erklären können, müssen wir diese Entscheidung überdenken“

Mit dem Grundsatzprogramm „Aufstieg, Sicherheit, Perspektive – Das Nordrhein-Westfalen-Programm“ gibt sich die CDU Nordrhein-Westfalen das erste umfassende Grundsatzprogramm einer Partei in Nordrhein-Westfalen. Nach der Fusion der Landesverbände Rheinland und Westfalen im Jahr 1986 ist es auch das erste große Programm der CDU Nordrhein-Westfalen.

Ziel des Kongresses war es, den vor zwei Jahren begonnenen Prozess mit der Basis rückzukoppeln. „Das Grundsatzprogramm wird Ideen für die Richtung der CDU in Nordrhein-Westfalen entwickeln. Deswegen ist es uns ein besonderes Anliegen, alle Parteiebenen, besonders auch die Basis, auf diesem Weg mitzunehmen. Es ist uns wichtig, dass unser Programm am Ende das Meinungsbild der gesamten Partei abbildet“, sagte der Landesvorsitzende Armin Laschet.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Laschet die Kongressteilnehmer auf die Diskussionen in den Foren eingestimmt. 


03.02.2015

Deutsche aus Kasachstan sollen Wirtschaftsbrücke werden

Kasachstan will deutsche Aussiedler mehr einbinden

Kasachstan will die rund 200.000 noch in dem zentralasiatischen Aufsteigerland lebenden und die von dort in die Bundesrepublik Deutschland ausgesiedelten ca. 800.000 Russlanddeutschen in Zukunft verstärkt auch als “Wirtschaftsbrücke” nutzen. Diese bereits bei der 12. Sitzung der Deutsch-Kasachischen Regierungskommission für Angelegenheiten der Deutschen Minderheit im November des vergangenen Jahres in Berlin deutlich gewordene Haltung des Landes wurde erneut beim Arbeitsbesuch des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit dem aus Kasachstan stammenden Bundestagsabgeordneten Heinrich Zertik in Kasachstans Hauptstadt Astana deutlich.

Alle Gesprächspartner Koschyks und Zertiks betonten, dass man die weitere wirtschaftliche, technologische und bildungspolitische Entwicklung des Landes in enger Partnerschaft mit Deutschland vorantreiben will und dabei besonders auf das “Humankapital der Kasachstan-Deutschen” setzt. Gesprächspartner Koschyks und Zertigs in Kasachstans Metropole Astanawaren der Vizeminister für Investitionen und Entwicklung, Albert Rau, der selbst Deutscher ist, sein Staatssekretär Beibut Atamkulov, der ebenfalls zur deutschen Minderheit gehörende Abgeordnete des kasachischen Parlaments, Jegor Kappel, der Vize-Vorsitzende der “Assemblee der Völker”, Yeraly Tugzhanov, der Vizeaußenminister und Koschyks Verhandlungspartner in der gemeinsamen Regierungskommission, Dr. Alexej Volkov sowie der außenpolitische Berater des Staatspräsidenten Nazarbayev und langjährige kasachische Botschafter in Berlin, Nurlan Onzhanov.


19.11.2014

Klaus Johannis zum Präsidenten Rumäniens gewählt

Ein ermunterndes Zeichen für alle Volksgruppen in einem zusammenwachsenden Europa

„Die Wahl von Klaus Johannis zum Präsidenten von Rumänien kann als historisch bezeichnet werden. Sie zeugt von der Toleranz der rumänischen Mehrheitsgesellschaft, auch einen überzeugenden Kandidaten aus den Reihen der im Lande ansässigen nationalen Minderheiten zu ihrem Staatsoberhaupt zu bestimmen. Noch nie in der Geschichte Rumäniens erzielte ein einer Minderheit entstammender Kandidat ein so hohes Ergebnis bei einer rumänischen Präsidentschaftswahl.

 


08.10.2014

Die Woche im Bundestag

Irland: Vorzeitige teilweise Rückzahlung von IWF-Finanzhilfe; Einholung eines zustimmenden Beschlusses des Deutschen Bundestages nach § 3 Absatz 2 Nummer 2 des Stabilisierungsmechanismusgesetzes (StabMechG). Auf Antrag des Bundesministeriums der Finanzen beraten wir nach dem StabMechG über eine Änderung des Irland-Hilfsprogramms, damit die Republik Irland einen Teil der 2010 empfangenen Finanzhilfe vorzeitig an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen kann. Hierfür ist ein ‑ auf Irland beschränkter ‑ Verzicht auf die in den Programmbedingungen festgelegte Parallelbehandlung der beiden Gläubiger EFSF und IWF nötig. Kann Irland die relativ teuren IWF-Kredite vorzeitig ablösen, wird die Schul­dentragfähigkeit des Landes gestärkt, was zu einer weiteren Stabilisierung der Eurozone beitragen soll.

Fünfundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (25. BAföG-ÄndG) und Zwanzigster Bericht nach § 35 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes zur Überprüfung der Bedarfssätze, Freibeträge sowie Vomhundertsätze und Höchstbeträge nach § 21 Absatz 2. Wir stellen die wesentlichen Veränderungen in erster Lesung vor, die sich aus den Beratungen mit den Ländern ergeben haben. Von zentraler Bedeutung ist, dass der Bund ab dem 1. Januar 2015 die Kosten für das BAföG vollständig übernehmen und die Bedarfssätze zeitnah, schon 2016, erhöhen wird. Diese Erhöhung ist laut BAföG-Bericht sinnvoll, um die Höhe der BAföG-Sätze wie schon 2008 und 2010 an die allgemeine Preisentwicklung anzupassen. Außerdem sollen mit dem Gesetz die Regelungen und Höchst­sätze der Hinzuverdienstgrenze angepasst werden.


08.10.2014

Zukunftsfähige Rüstungsbeschaffung für unsere Soldatinnen und Soldaten

Heinrich Zertik MdB: „Die Sicherheitunseres Landes ist ein wichtiges Thema.“

Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen hat gestern eine umfangreiche Bestandsaufnahme und Risikoanalyse zentraler Rüstungspro­jekte der Bundeswehr vorgelegt. Die externen Gutachter sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Beschaffung und Management der Rüstungsvorhaben zu verbessern sind. Dieser Aufgabe müssen gerade wir als Union uns in beson­derer Weise widmen. Klar ist, dass es sich um keine einfache Aufgabe handelt, da Beschaffung und Entwicklung von Rüstungsgütern sowie deren Manage­ment besonders komplex sind.


08.10.2014

Stand der Deutschen Einheit

Heinrich Zertik MdB: „Zum Glück sind wir vereint."

Am vergangenen Freitag haben wir den Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Seit die staatliche Einheit Deutschlands am 3. Oktober 1990 vollendet wurde, können wir dies gemeinsam in Ost und West, in Nord und Süd tun. Überwun­den waren kalter Krieg, deutsche Teilung und das Unrechtsregime der SED. In wenigen Wochen feiern wir die 25jährige Wiederkehr des Falls der Berliner Mauer und werden daran erinnern, welche Ereignisse diesem epochalen Um­bruch vorausgegangen sind.

Seit dieser Zeit haben die Menschen in unserem wiedervereinigten Land eine Gegenwart geschaffen, die viele nach den Jahrzehnten der brutalen Teilung nicht für möglich gehalten haben. Deutschland steht so stark, so wett­bewerbsfähig und so innovativ da wie kaum zuvor. Aktuelle Untersuchungen belegen den eindrucksvollen Erfolg der wirtschaftlichen Erholung in den neuen Ländern. Unser Land hat die Teilung und die bitteren Folgen der langen sozialistischen Misswirtschaft schon heute weitestgehend überwunden. Des­wegen ist es gut, dass wir uns in dieser Plenarwoche im Schwerpunkt mit dem aktuellen Bericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit befassen.

 


01.04.2014

100 Tage Große Koalition - Heinrich Zertik zu Gast in Lage

Pressemitteilung der CDU Lage

 Heinrich Zertik, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Höxter – Lippe II aus Schieder-Schwalenberg, besuchte am heutigen Freitagabend Lage. Michael Biermann, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Lage, begrüßte neben den Mitgliedern der CDU zahlreiche Vertreter der Lagenser Freikirchen im Restaurant „Zur Bratpfanne“.

Zur Bundestagswahl 2013 kandidierte Heinrich Zertik zwar nicht als Direktkandidat für den Bundestag, konnte aber über die Landesliste in den 18. Deutschen Bundestag einziehen. Neben dem Direktkandidaten Christian Haase ist Zertik der zweite CDU-Politiker aus dem Bundestagswahlkreis Höxter – Lippe II in Berlin. Er ist auch das erste russlanddeutsche Mitglied im Deutschen Bundestag.

 


17.12.2013

Heinrich Zertik für Dokumentationszentrum in Unna Massen

Heinrich Zertik MdB unterstützt die Forderung der CDU Nordrhein-Westfalen nach Einrichtung eines Dokumentationszentrums in Unna Massen


Heinrich Zertik MdB setzt sich für ein Dokumentationszentrum im ehemaligen Durchgangslager Unna-Massen ein und unterstützt somit die CDU Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag: „Unna-Massen ist ein unmittelbarer Teil der deutschen Geschichte und muss als Dokumentationszentrum den zukünftigen Generationen zugänglich sein.“

Der Kulturausschuss des Landtags von Nordrhein-Westfalen hat 2010 beschlossen, das ehemalige Durchgangslager Unna-Massen als Dokumentationszentrum mit dauerhafter Ausstellung einzurichten. Die CDU Fraktion Nordrhein-Westfalen hat drei Jahre später den Sachstand des Projektes abgefragt. Das  Ergebnis: Die Landesregierung hat das Projekt weder weiter verfolgt, noch plant sie in der Zukunft in Unna-Massen ein Dokumentationszentrum einzurichten.

„Wir haben die historisch moralische Verpflichtung, an diesen Ort zu erinnern.“ Unna-Massen war für über 2,5 Millionen Aussiedler ein Anlaufpunkt in Deutschland. Von dort aus wurden sie auf die Kommunen verteilt und haben anschließend einen großen Beitrag zum Wohlstand unserer Gesellschaft geleistet. „Es ist beschämend wie die rot-grüne Landesregierung mit der Geschichte dieser Menschen umgeht. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens sollte sich ernsthaft fragen, warum Erinnerungsstätten im Notaufnahmelager in Berlin Marienfelde oder im Grenzdurchgangslager Friedland möglich sind. In Nordrhein-Westfalen dagegen werden die Prioritäten anders gesetzt“, so Zertik weiter. „Wir werden weiter an der Seite der Aussiedler stehen und uns für eine nachhaltige Erinnerungskultur einsetzen. Das haben wir in der Vergangenheit getan und werden auch in der Zukunft unsere Politik der Solidarität und Anerkennung fortsetzen.“


10.12.2013

Zwei Lipper unter den besten Lehrlingen

Heinrich Zertik gratuliert lippischen Besten bei der Bundesbestenehrung der IHK


Ronja Nagel und Evgenij Kolycev wurden von dem Bundesverband der Industrie- und Handelskammer als Bundesbeste ihres Ausbildungsberufes am 09.12.2013 in Berlin geehrt. Heinrich Zertik MdB nahm an der festlichen Verleihung teil und gratulierte ihnen von Herzen zu ihrer großartigen Leistung.

„Ihr könnt stolz auf euch und eure Leistung sein. Ihr seid ein Vorbild für eure Generation“, sagte Heinrich Zertik bei der Bundesbestenehrung. Ronja Nagel wurde vor kurzem von der IHK Nordrhein-Westfalen als Beste geehrt. Sie war positiv überrascht, dass sie nun auch als Bundesbeste geehrt wurde.

Als besonderes Highlight übergab Heinrich Zertik am Rande der Veranstaltung der bundesbesten Polsterin und dem bundesbesten Straßenbauer einen Gutschein zu einer dreitägigen politischen Bildungsreise nach Berlin. Ronja Nagel und Evgenij Kolycev freuten sich sehr.

„Es ist höchst erfreulich, dass unter den besten Auszubildenden mit Evgenij Kolycev ein Russlanddeutscher ist“, bemerkte Heinrich Zertik. „Es ist ein weiteres Indiz dafür, dass sich russlanddeutsche Spätaussiedler besonders schnell, durch Fleiß und Engagement in die Gesellschaft einbringen und einen positiven Beitrag leisten“, so Zertik weiter.


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