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08.09.2016

Heinrich Zertik nimmt an der Sitzung der Deutsch-Kassachischen Regierungskommission in Berlin teil

Am 8. September 2016 wird in Berlin die 14. Sitzung der „Deutsch-Kasachischen Regierungskommission“ stattfinden, die sich mit den Angelegenheiten der ethnischen Deutschen in Kasachstan befasst. Sie steht unter dem gemeinsamen Vorsitz des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, und des Stellvertretenden Ministers für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Kasachstan, Roman Vassilenko.

Herr Vassilenko hat bereits vom 1.-2. September am informellen OSZE-Außenministertreffen im Rahmen des deutschen OSZE-Vorsitzes in Potsdam teilgenommen und reist somit innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal nach Deutschland.

An der Sitzung nehmen auf deutscher Seite neben Abgeordneten des Deutschen Bundestages auch Vertreter aus Ministerien und Behörden, der Mittlerorganisation Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit sowie Vertreter der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, der Jugend der Landsmannschaft und des Jugend- und Studentenrings der Deutschen aus Russland teil. Auf kasachischer Seite werden an der Sitzung neben Vertretern verschiedener Ministerien auch fünf Vertreter der Selbstorganisation der Deutschen aus Kasachstan teilnehmen.

Themen der Sitzung sind neben den Unterstützungsmaßnahmen aus der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Kasachstan für die Kasachstandeutschen auch die Vorbereitungen Kasachstans auf die EXPO 2017 in Astana und die Möglichkeit der ethnischen Deutschen, sich dort zu präsentieren. Daneben soll auch angesprochen werden, wie die deutsche Sprache, die in den letzten Jahren in Kasachstan zugunsten der russischen, kasachischen und englischen Sprache immer weiter zurückgedrängt wurde, wieder gestärkt werden kann.


02.09.2016

Zertik setzt sich für mehr Sicherheit ein

Bundestagsabgeordneter auf Streifenfahrt mit der Polizei in Lemgo

Kreis Lippe. Der lippische CDU Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik aus Schieder-Schwalenberg hat in der vergangenen Woche die Polizei in Lippe auf Nachtfahrt im Streifenwagen begleitet. „Ich wollte mir ein Bild machen, welche Aufgaben und Herausforderungen die Polizei vor Ort meistern muss“, so der heimische Bundestagsabgeordnete, der sich im Bundestag schwerpunktmäßig mit Fragen zur inneren Sicherheit beschäftigt. Er gehört dem Innenausschuss des Deutschen Bundestages an, wo er und seine Kolleginnen und Kollegen über sicherheitspolitische Fragestellungen debattieren und entscheiden. „Es hat mich sehr beeindruckt, wie breit das Aufgabenspektrum von Streifenpolizisten gefächert ist“, sagt Zertik nach einer langen, aber ruhigen Nacht im Auto. Er fuhr zu den verschiedensten Einsätzen mit. Es ging um die Kontrolle von Verkehrsteilnehmern, um nächtliche Ruhestörung bis zu Lärmbelästigungen und auch  um Körperverletzungsdelikte. „Die Polizeibeamten bringen ein hohes Maß an Kompetenz, Sachverstand und Einfühlungsvermögen mit“, so anerkennend der Bundestagsabgeordnete. Für die Polizei auf Landesebene ist die nordrhein-westfälische Regierung zuständig. Immer wieder kommt es jedoch zu Einsätzen, bei denen Landes- und Bundespolizei eng zusammen arbeiten, zum Beispiel bei Fußballspielen oder bei Kontrollen an Verkehrsknotenpunkten wie Bahnhöfen. Heinrich Zertik entscheidet mit, wenn es beispielsweise um personelle Aufstockung der Bundespolizei geht oder über eine bessere Materialausstattung wie zum Beispiel die Anschaffung von Schutzwesten. „Die Sicherheit der Beamten muss Ziel und Richtschnur sein. Alle 66 Minuten kommt es zu einem tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten oder eine Polizeibeamtin in Nordrhein-Westfalen, aber dafür ist die Landesregierung zuständig. Wir im Innenausschuss haben den Ball aufgenommen und treten dafür ein, Gewaltdelikte gegen Beamte zukünftig schärfer zu bestrafen. Auf Bundes- und Landesebene müssen Polizisten so ausgestattet werden, dass sie ihre Arbeit bestmöglich erledigen können“, fordert Zertik. In Richtung rot-grüne Landesregierung sagte er, es sei ein Armutszeugnis für Nordrhein-Westfalen, dass die Aufklärungsquote bei Straftaten die niedrigste von allen Bundesländern ist: „In vielen Ländervergleichen ist Nordrhein-Westfalen Schlusslicht. Bei der Kriminalität dagegen sind wir ganz vorne, bei der Aufklärung jedoch wieder ganz weit hinten. Eine gute Polizeipräsenz sorgt für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hier in Lippe und im ganzen Bundesgebiet. Unser Land hat es verdient, dass die Menschen sich sicher bewegen können. Dafür setze ich mich ein“, bekräftigt Zertik. Er bedankte sich bei den Beamten für die Möglichkeit, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und bot an, immer wieder für Gespräche zur Verfügung zu stehen.


02.09.2016

Bundesinnenminister de Maiziére würdigt Russlanddeutsche als „Brückenbauer“

Gedenktag 75 Jahre Deportation der Deutschen in Russland unter den Schirmherrschaft von Heinrich Zertik MdB

In einer stimmungsvollen Gedenkveranstaltung anlässlich der Deportationen vieler Deutscher aus den Wolgagebieten nach Sibirien und in die östlichen Sowjetrepubliken bis in die Steppen Kasachstans kamen am 28. August Sonntag Deutsche aus Russland in Berlin zusammen, um an dieses geschichtsträchtige Ereignis vor 75 Jahren zu erinnern. In einer Rede würdigte Bundesinnenminister Thomas de Maiziére das grausame Schicksal von circa 900.000 Menschen,  das durch den stalinistischen Erlass vor 75 Jahren Familien auseinander gerissen und unendliches Leid über viele Deutsche gebracht hatte. Er betonte gleichzeitig die wichtige Aufgabe der Russlanddeutsche als „Brückenbauer“ und hob die Bedeutung ihrer gelungenen Integration hervor.

Unter der Schirmherrschaft des Bundestagsabgeordneten Heinrich Zertik hatte die Deutsche Gesellschaft e.V. zusammen mit der Jugend Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (JLmdR) und anderen Partnern ein umfangreiches Programm gestaltet. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Walter Gauks von der JLmdR, der launig durch das Programm führte und die Rednerinnen und Redner vorstellte. Mit dabei war auch das einzige in Deutschland existierende Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, dessen Leiterin Dr. Katharina Neufeld in einer anschaulichen Präsentation die jüngsten Forschungsergebnisse zu den Deportationen erläuterte. Sie zeigte, wohin es damals die knapp eine Million Deutsche verschlagen hatte und wo sie dann eine neue Existenz aufbauen mussten. Der Zeitzeuge Hermann Fast kam in einer kleinen Filmsequenz zu Wort. Er sei ein „Lebenskünstler“, so Neufeld, denn durch seine Liebe zur Kunst und zur Musik habe er es geschafft, diese Tortur zu überleben. In der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung trafen sich viele Zeitzeugen, Experten aus der Wissenschaft, aus der Politik und junge Austauschstudenten aus Russland. Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und Nationale Minderheiten Hartmut Koschyk betonte in seiner Rede auch die Glaubensstärke vieler Menschen, die ihnen nicht nur in der alten Heimat, sondern auch nach ihrer Rückkehr in die neue Heimat Deutschland Kraft und kulturelle Identität verliehen habe. Er würdigte die große Unterstützung der Kirche bei der Integration und verwies darauf, dass sie ohne die Glaubensgemeinschaften nicht so erfolgreich hätte verlaufen können. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Detmolder Musikschullehrer Anatoli Wedel auf der Geige.

 


30.08.2016

Armin Laschet: „Leid der Russland-Deutschen nicht vergessen“

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, anlässlich des 75. Jahrestages der Vertreibung der Russlanddeutschen in der ehemaligen UdSSR am 28. August 2016:

„Den 28. August 1941 kann man als schwärzesten Tag in der Geschichte der Russlanddeutschen bezeichnen. An diesem Tag verabschiedete der Oberste Sowjet der UdSSR den Erlass „Über die Umsiedlung der Deutschen, die in den Wolga-Rayons leben“, in dessen Folge sämtliche in Russland lebende Deutsche der Kollaboration mit Nazi-Deutschland bezichtigt und in den Osten des Landes verschleppt wurden. Die Menschen hatten fortan unter Schutzhaft, Zwangsarbeit, Rechtlosigkeit sowie gesellschaftlicher Ausgrenzung zu leiden. Ihre kulturelle Identität und der Gebrauch der deutschen Sprache wurden systematisch bekämpft. Kaum eine Familie konnte sich diesem Schicksal entziehen.

Dieses historische Schlüsselereignis hat das kollektive Gedächtnis der Russlanddeutschen geprägt wie kein anderes. Die Menschen haben sich solidarisiert und gemeinsam – trotz aller Repressionen und Widrigkeiten – ihre kulturelle Identität bewahrt. Über 600.000 von ihnen sind nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion als Spätaussiedler nach Nordrhein-Westfalen gekommen. Sie sind heute ein Vorbild für gelungene Integration.


22.08.2016

Heinrich Zertik MdB besucht das Technische Hilfswerk in Detmold

Einer großen Beliebtheit erfreut sich die weltweit agierende Zivi- und Katastrophenschutzorganisation Technisches Hilfswerk. Durch ihren professionellen Einsatz im In- und Ausland hat die Organisation eine große Anerkennung erworben. „Angesichts der globalen Situation ist das Technische Hilfswerk oder auch andere Organisationen, die im Namen der Sicherheit handeln, für uns von unschätzbarem Wert. Dabei verdient das hochprofessionelle ehrenamtliche Engagement der THW-Angehörigen Hochachtung in unserer Gesellschaft“, so Heinrich Zertik MdB.

Bereits seit 1952 existiert der Detmolder THW-Ortsverband. Kürzlich besuchte ihn der Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik, um sich über seine Arbeit zu informieren.  Mit vier Bergungszügen, einer Notstrom-Pumpengruppe, einer Führungsgruppe Bereitschaft, einem Materialerhaltungstrupp sowie einem Verpflegungstrupp leistet der Detmolder THW-Stab schnell und kompetent Hilfe. Die Ortsverbände Detmold und Lemgo sind in das Notfallsystem des Kreises Lippe eingebunden und werden auf Anforderung der Behörden tätig. Auch im Rahmen der Flüchtlingshilfe wird THW sowohl vor Ort als auch Bundesländerübergreifend eingesetzt. Im Ausland leistet THW technische Hilfe nach humanitären Prinzipien. Der Detmolder Ortsverband hat insgesamt 13 Experten, die auch international tätig sind. Im Augenblick laufen mehrere Auslandeinsätze des THW. Am Auslandseinsatz der Vereinten Nationen in Namibia beteiligt sich auch der Ortsverband Detmold. Dort wird die Namibische Regierung dabei unterstützt, sich selbst für eventuelle Katastrophen, wie z.B. Hochwasser und Überflutungen aufzustellen.

Das Ehrenamt spielt im Technischen Hilfswerk entscheidende Rolle: 99 Prozent der THW-Angehörigen engagieren sich im THW ehrenamtlich. Damit stehen ehrenamtliche zu hauptamtlichen Mitarbeitern ca. 1 zu 100. Bundesweit gibt es über 80.000 THW- Helferinnen und Helfer, die in ihrer Freizeit den Menschen in Not professionell Hilfe leisten.  Eine gute Ausbildung in verschiedenen Fachbereichen ist dabei unentbehrlich. Bundesweit gibt es 668 Ortsverbände, wo in der Regel ein technischer Zug stationiert ist. Alle Helferinnen und Helfer, die ins THW kommen, bekommen am Standort eine Grundausbildung für den Zivilschutz.  In Zusammenarbeit mit anderen Ortsverbänden werden THW-Angehörige mit einer speziellen Aufgabe ausgebildet. Das Spezialwissen, z.B. für Internationale Einsätze, wird in der THW-Bundesschule vermittelt.


26.07.2016

Deutsche aus Russland im Mittelpunkt

Heinrich Zertik bei einer Podiumsdiskussion der CDU Hennef im Rhein-Sieg-Kreis

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Jungen Union, CDA und CDU Hennef wurde der Fokus auf russlanddeutsche Aussiedler gelegt. Heinrich Zertik, der erste russlanddeutsche Bundestagsabgeordnete, erklärte zunächst die Geschichte der Russlanddeutschen anhand seiner eigenen Familiengeschichte.

Vor 250 Jahren wurden deutsche Handwerker und Bauern durch die Zarin Katharina die Große nach Russland eingeladen, um weite Landstriche zu besiedeln. Zehntausende Siedler nahmen das Angebot an, sodass sich deutsche Kolonien innerhalb Russlands entwickelten. Während des zweiten Weltkrieges ordnete Stalin die Deportation der Deutschen aus ihren Siedlungsgebieten nach Sibirien und Kasachstan in die Steppe an, da er sie der Kollaboration mit Hitler bezichtigte. Hunderttausende starben an Kälte und Unterernährung, die die überlebten durften ihren Glauben nicht mehr leben und ihre Sprache nicht mehr sprechen.

Gepaart mit der schlechten Wirtschaftslage führten diese Repressionen dazu, dass die Russlanddeutschen nach dem Fall der Mauer die Chance ergriffen, um in das Land ihrer Vorfahren zurückzukehren. „Die Ankunft in Deutschland war schwer, meine Familie teilte sich mit zwei anderen eine Wohnung und jeder hatte nur 2 Koffer im Gepäck“, so Andreas Schneider, Geschäftsführer der freichristlichen Grundschule in Stoßdorf, bei der anschließenden Podiumsdiskussion.

In der Sowjetunion die „deutschen Faschisten“ in Deutschland die „Russen“ - ein Leben zwischen den Stühlen, doch die Deutschen aus Russland nahmen ihr Schicksal selbst in die Hand und sind heute erfolgreich integriert, sind erfolgreiche Unternehmer, Sportler und Künstler, wie Heinrich Zertik am Beispiel der Sängerin Helene Fischer oder der Boxerin Ina Menzer herausstellte.

Agnes Reimer, Hennefer Studentin der Sozialwissenschaften, wurde in Lettland geboren. Sie trainierte sich das „rollende-R“ ab, um nicht mehr als Russlanddeutsche aufzufallen. „Mit meiner Mutter spreche ich heute noch Russisch, sodass ich nichts verlerne.“


15.07.2016

Bund entlastet Kommunen um weitere 5 Mrd. Euro

Heinrich Zertik MdB: „Guter Tag für unsere Städte und Gemeinden in Lippe“

Die Bundesregierung hat die im Koalitionsvertrag angekündigte Entlastung der Kommunen auf den Weg gebracht. Ab 2018 sollen jährlich 5 Mrd. Euro an die Kommunen fließen. Zusätzlich hat der Bund zugesagt, dass er für die Jahre 2016 - 2018 die Mehrbelastungen für die Kosten der Unterkünfte die infolge der Anerkennung von Asylbewerbern entstehen zu 100 Prozent übernehmen wird. „Das ist ein guter Tag für die Kommunen in unserem Land und auch vor allem in Lippe“, zeigt sich Heinrich Zertik MdB zufrieden. „Ich bin viel in unserem Lipperland unterwegs. Gerade bei den Kommunen, die Flüchtlinge aufgenommen haben, drückt der Schuh. Ich bin froh, dass wir den Städten und Gemeinden so wieder etwas mehr Handlungsspielraum geben für andere Ausgaben.“ 


07.07.2016

Einladung zu Tagen der Begegnung in Berlin

Der Abgeordnete Heinrich Zertik aus Lippe lädt junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahre zu einer Veranstaltung vom 21. bis 23. September 2016 in Berlin zu Politik und Werte ein. Unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert finden die 24. Tage der Begegnung im Deutschen Bundestag statt.

Der Schirmherr Prof. Dr. Norbert Lammert bezeichnete die Tage der Begegnung respektvoll als „die älteste fraktionsübergreifende Initiative im Deutschen Bundestag“. Seit 1985 lädt ein überkonfessioneller Einladerkreis von Abgeordneten zu dieser Veranstaltung mit Referaten, Workshops und Gesprächen in den Deutschen Bundestag ein. Spitzenpolitiker, Journalisten, Wissenschaftler und Unternehmer denken nach über Glaube und Werte, unsere „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ (Präambel des Grundgesetzes) und stellen sich der Diskussion mit den etwa 180 Teilnehmern. Persönliche Begegnungen und Gespräche sollen dazu beitragen, die universelle Verantwortung für die Gestaltung unseres Gemeinwesens bewusst zu machen und einen authentischen Einblick in die Arbeit des Parlaments und den Politikeralltag zu gewähren.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Nähere Informationen gibt es unter www.tage-der-begegnung.eu. Die Anmeldemöglichkeit kann über das Abgeordneten-Büro von Heinrich Zertik erhalten werden.


21.06.2016

Armin Laschet: Kein Fracking in Nordrhein-Westfalen

Heinrich Zertik MdB begrüßt den deutlichen Kurs gegen Fracking

Nach der Ankündigung der rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen am Ende der letzten Woche, Fracking nach dem aktuellen Bergrecht genehmigen und nicht auf das strengere Umweltrecht eines neuen Bundesgesetzes warten zu wollen, besteht für Nordrhein-Westfalen dringender Handlungsbedarf.

Deshalb hat der Landes- und Fraktionsvorsitzende Armin Laschet in einer Sonderschaltkonferenz mit dem geschäftsführenden Vorstand der CDU-Landtagsfraktion und in einer Sondersitzung der CDU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag in Berlin am heutigen Dienstag das weitere Vorgehen abgestimmt. Das Ziel: Möglichst schnell ein gesetzliches Fracking-Verbot für Nordrhein-Westfalen sicherstellen.

Nach der Sondersitzung der CDU-Landesgruppe erklärte er:

„Die CDU Nordrhein-Westfalen will kein Fracking in Nordrhein-Westfalen. Wir brauchen jetzt eine klare gesetzliche Regelung, die das sicherstellt. Wir brauchen das Schutzgesetz des Bundes, um Fracking in Nordrhein-Westfalen zu verhindern. In enger Abstimmung von Landtagsfraktion und unserer Landesgruppe haben wir entgegen dem ursprünglichen Gesetzesentwurf der SPD-Minister Hendricks und Gabriel Folgendes durchgesetzt:

1. Der neue Gesetzentwurf enthält ein klares Verbot des unkonventionellen Frackings.

2. Im Gegensatz zum ursprünglichen Gesetzesentwurf dürfen die bundesweit insgesamt vier Probebohrungen zur Erforschung der Auswirkungen des unkonventionellen Frackings auf die Umwelt nicht ohne die Zustimmung der jeweiligen Landesregierung durchgeführt werden. Für Nordrhein-Westfalen lehnt die CDU solche Probebohrungen ab.

3. Sollten in einem anderen Bundesland solche Probebohrungen stattfinden, wird – auch das wurde ergänzt – der Deutsche Bundestag im Jahre 2021 erneut über das Fracking-Verbot entscheiden.

Die CDU steht für ein Fracking-Verbot in Nordrhein-Westfalen. Wenn SPD und Grüne in Nordrhein-Westfalen im Gegensatz zu ihren Kollegen in Niedersachsen bei ihren Positionen bleiben, wird es mit dem neuen Gesetz in unserem Land kein Fracking geben.“


14.06.2016

Heinrich Zertik erneut in den Landesvorstand gewählt

Armin Laschet als Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen bestätigt Parteitag beschließt Leitantrag „Vorwärtsgang für Nordrhein-Westfalen“

Heinrich Zertik, erster russlanddeutscher Bundestagsabgeordneter, ist erneut in den Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen gewählt worden. „Ich freue mich auf die künftige Arbeit. Gemeinsam wollen wir Aussiedler für unsere politische Arbeit gewinnen“, erklärte Zertik, der Mitglied im Innenausschuss und Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages ist. „Der Christlich Demokratischen Union Deutschlands sind Belange der Aussiedler seit Jahrzehnten ein ganz besonderes politisches Anliegen. Wir wollen unsere erfolgreiche Politik fortsetzen und die Interessen der Aussiedler weiterhin vertreten.“ Die Bestätigung Heinrich Zertiks in seinem Amt stellt klar, dass es in der CDU eine gute Akzeptanz für die Arbeit und die Themen der Vertriebenen gibt. Durch die Wiederwahl Zertiks ist es gelungen, ein Sprachrohr der Vertriebenen, Aussiedler und der deutschen Minderheiten im Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen zu festigen. Die Relevanz wird auch dadurch bestätigt, dass Aussiedler und Vertriebene nach wie vor eine der großen Kernklientel der Partei sind.

Auch der als Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen wiedergewählte Bodo Löttgen äußert sich positiv zu der Bestätigung Zertiks: „Politik für die Belange der Aussiedler zu gestalten, war stets ein besonderes Anliegen der CDU Nordrhein-Westfalen“.

Mit 93,4 Prozent hat der Parteitag der CDU Nordrhein-Westfalen Armin Laschet als Vorsitzenden bestätigt. „Ich bedanke mich für das große Vertrauen. Dieses Ergebnis gibt Rückenwind. Gemeinsam schaffen wir den Wechsel für Nordrhein-Westfalen“, so Laschet nach seiner Wahl. 



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