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07.11.2016, 16:24 Uhr

Podiumsdiskussion des Netzwerks Aussiedler in der CDU Nordrhein-Westfalen zur Sicherheitslage in unserem Land und über die Desinformationskampagnen der Russischen Föderation in Deutschland

Zu einer spannenden Diskussionsrunde hat der Vorsitzende des Netzwerks Aussiedler in der CDU Nordrhein-Westfalen, Bundestagsabgeordneter Heinrich Zertik zahlreiche Gäste in den Fraktionssaal der CDU im Landtag in Düsseldorf geladen. Zu den hochrangigen Podiumsgästen zählten der Leiter der Abteilung Spionageabwehr, Geheim- und Sabotageschutz des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Dr. Burkhard Even, der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet MdL, der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen, Bodo Löttgen, der Leiter und Rektor der Bibelschule in Bonn, Dr. Heinrich Derksen, die Vorsitzende des Jugend- und Studentenrings der Deutschen aus Russland, Julia Iwakin sowie der stellv. Vorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Nordrhein-Westfalen, Dietmar Schulmeister.

In seinem Grußwort machte Armin Laschet deutlich, dass die Deutschen aus Russland in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind: „Die Erfolgsgeschichten der Integration, über die man dann auch nichts mehr in den Zeitungen liest, kann man bei den Russlanddeutschen im großen Umfang begegnen.“ Er stellte klar, dass die CDU die Partei der Aussiedler und Vertriebenen ist: „Wir wollen die Heimat der Aussiedler und Spätaussiedler sein. Die Geschichte der Deutschen aus Russland wachzuhalten ist für uns eine wichtige Aufgabe.“ 

Dr. Even berichtete, dass es Seitens der Russischen Föderation eine enorme Aktivität durch die Geheimdienste in Deutschland gibt. Seit dem Beginn des Ukraine-Konfliktes sei ein Hochfahren der russischen Propagandaaktivitäten zu verzeichnen. „Es gibt nur einen sehr kleinen Anteil der Russlanddeutschen, die für die russische Propaganda empfänglich sind“, machte Even deutlich. Julia Iwakin stellte hingegen eindeutig klar, dass sich die Russlanddeutschen nicht auf die Propaganda des Kremls einlassen. Dietmar Schulmeister fasste es noch deutlicher zusammen: „Wir sind nicht die fünfte Kolonne Putins.“ Dr. Derksen unterstrich die Aussagen und fügte hinzu, dass je religiöser die Aussiedler sind, desto weniger anfällig sind sie für die politische Propaganda Russlands.

Abschließend fasste der Vorsitzende des Netzwerks Aussiedler Heinrich Zertik MdB die Veranstaltung zusammen: „Es ist wichtig, dass man eine Vertrauensbasis mit den Verfassungsorganen der Bundesrepublik Deutschland schafft. Deswegen haben wir eine solche Veranstaltung organisiert.“  

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