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22.08.2016

Heinrich Zertik MdB besucht das Technische Hilfswerk in Detmold

Einer großen Beliebtheit erfreut sich die weltweit agierende Zivi- und Katastrophenschutzorganisation Technisches Hilfswerk. Durch ihren professionellen Einsatz im In- und Ausland hat die Organisation eine große Anerkennung erworben. „Angesichts der globalen Situation ist das Technische Hilfswerk oder auch andere Organisationen, die im Namen der Sicherheit handeln, für uns von unschätzbarem Wert. Dabei verdient das hochprofessionelle ehrenamtliche Engagement der THW-Angehörigen Hochachtung in unserer Gesellschaft“, so Heinrich Zertik MdB.

Bereits seit 1952 existiert der Detmolder THW-Ortsverband. Kürzlich besuchte ihn der Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik, um sich über seine Arbeit zu informieren.  Mit vier Bergungszügen, einer Notstrom-Pumpengruppe, einer Führungsgruppe Bereitschaft, einem Materialerhaltungstrupp sowie einem Verpflegungstrupp leistet der Detmolder THW-Stab schnell und kompetent Hilfe. Die Ortsverbände Detmold und Lemgo sind in das Notfallsystem des Kreises Lippe eingebunden und werden auf Anforderung der Behörden tätig. Auch im Rahmen der Flüchtlingshilfe wird THW sowohl vor Ort als auch Bundesländerübergreifend eingesetzt. Im Ausland leistet THW technische Hilfe nach humanitären Prinzipien. Der Detmolder Ortsverband hat insgesamt 13 Experten, die auch international tätig sind. Im Augenblick laufen mehrere Auslandeinsätze des THW. Am Auslandseinsatz der Vereinten Nationen in Namibia beteiligt sich auch der Ortsverband Detmold. Dort wird die Namibische Regierung dabei unterstützt, sich selbst für eventuelle Katastrophen, wie z.B. Hochwasser und Überflutungen aufzustellen.

Das Ehrenamt spielt im Technischen Hilfswerk entscheidende Rolle: 99 Prozent der THW-Angehörigen engagieren sich im THW ehrenamtlich. Damit stehen ehrenamtliche zu hauptamtlichen Mitarbeitern ca. 1 zu 100. Bundesweit gibt es über 80.000 THW- Helferinnen und Helfer, die in ihrer Freizeit den Menschen in Not professionell Hilfe leisten.  Eine gute Ausbildung in verschiedenen Fachbereichen ist dabei unentbehrlich. Bundesweit gibt es 668 Ortsverbände, wo in der Regel ein technischer Zug stationiert ist. Alle Helferinnen und Helfer, die ins THW kommen, bekommen am Standort eine Grundausbildung für den Zivilschutz.  In Zusammenarbeit mit anderen Ortsverbänden werden THW-Angehörige mit einer speziellen Aufgabe ausgebildet. Das Spezialwissen, z.B. für Internationale Einsätze, wird in der THW-Bundesschule vermittelt.

Die bundeseinheitlich aufgestellte Organisation zählt 15.000 Jugendliche, die in der THW Jugend e.V. organisiert sind. Bereits mit 6 Jahren ist es möglich, dass Mädchen und Jungen ins THW eintreten und in sogenannten Minigruppen tätig werden. Ab 10 Jahren gibt es bei THW Jugendgruppen. Mit 32 Jugendlichen hat der Ortsverband Detmold sogar eine Warteliste, damit die Betreuung sichergestellt werden kann. In der Freizeit werden Kindern und Jugendlichen beim THW viele Entfaltungsmöglichkeiten gegeben. Dort lernen sie spielend helfen. Jugend- und Kindergerecht lernen sie erste Hilfe, Umgang mit Geräten, Beleuchtung, Retten von Menschen.

Über Öffentlichkeitsarbeit und Werbung wirbt THW neue Helfer an. Durch die Heterogenität unter den Helfern, die mit unterschiedlichen Altersklassen gegeben ist, wird die Arbeit der Organisation effizient, so der Ortsbeauftragte Oliver Charles.

Am 27. September findet in Berlin die Traditionsveranstaltung  „MdB trifft THW“ statt. Dort wird Heinrich Zertik auch die Vertreter der heimischen Ortsverbände treffen.  

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